Krillöl, Omega-3 und Krebs

Omega-3 Fettsäuren sollen die Größe von Krebs-Tumoren reduzieren

Zusätzlich können die Nebenwirkungen einer Chemotherapie verringert werden sowie die Wirkung von Anti-Krebs-Medikamente erhöht.
Besonders Fettsäuren der Klasse Docosahexaensäure (DHA) sind wirksam. Schon seit den Studien von Professor Abdulla El-Mowafy aus dem Jahre 2009 ist klar, dass Omega-3-Fettsäuren DHA eine präventive Wirkung haben – zumindest bei Mäusen konnte das bewiesen werden.
In den Versuchen reduzierten sich die Größen der Tumore um bis zu 80%. Natürlich nur unter Laborbedingungen und wie gesagt bei Mäusen.

Dennoch ist das Ergebnis ein guter Ansatz für die Bekämpfung von Krebs mit Omega-3-Fettsäuren wie es in Fischöl und natürlich auch Krillöl vorkommt.
Die positive Eigenschaft ist wohl – so die Vermutung – auch auf die Reduktion der schleichenden Entzündungsprozesse durch Omega-3-Fettsäuren zurück zuführen.

Daraus kann geschlossen werden, dass Krillöl einen Beitrag zur Vorbeugung von Krebs leisten kann. Natürlich gibt es
a. keine Garantie
b. kann das auch mit preislich günstigeren Fischöl erzielt werden
Daher muss man bei der Werbung mancher Hersteller vorsichtig sein.
Natürlich bietet Krillöl viel Omega-3, jedoch ist auch merklich teuerer. Selbst die günstigsten Krillölkapseln sind teuerer als Fischölkapseln. Ob der oft in der Werbung angeführte Vorteil hinsichtlich der höheren Verfügbarkeit beim Anti-Krebs-Einsatz wirklich so groß ist bleibt offen. Da nur beim PMR Krillöl gesichert Vorteile gegenüber Fischöl hat, beleibt dieser Beweis bei der Krebsprävention im Dunklen.

Krillöl ist ein gutes Produkt – das steht außer Frage

Das soll nun das Produkt Krillöl nicht in Verruf bringen.
Es ist unbestritten, dass Krillöl ein wertvolles und gut verträgliches Nahrungsergänzungsmittel darstellt.
Es geht lediglich um die Behauptungen, Krillöl sei besser als andere Fischöle um den höheren Preis zu rechtfertigen.

Wer Krillöl lieber als andere Fischöle einnehmen möchte kann dies getrost tun. Die massiven Vorteile zu erwarten kann aber ins Auge gehen – oder besser gesagt in die Brieftasche.