Herstellung von Krillöl: Kaltextraktion oder Wärmeextraktion

Die Herstellung von Krillöl kann auf unterschiedliche Weise erfolgen – Durch Erhitzung oder mit dem sogenannten kaltextrahierten Verfahren.

Doch die Frage, welches Verfahren wirklich das Bessere ist kann nicht so einfach beantwortet werden.
Sehen wir uns die Vorteile und Nachteile der Verfahren zur Gewinnung von Krillöl an.

Das weiterverbreitete Verfahren der Wärmeextraktion ist für den Hersteller günstig und einfach, denn durch die Erwärmung des Krills wird aus der selben Menge an Ausgangsmaterial mehr Krillöl gewonnen als bei der Kaltextraktion.
Daher sind wärmebehandelte Krillöl Kapseln meist Etwas günstiger zu haben – weil auch die Herstellung billiger ist.

Das Kaltextraktionsverfahren zeigt aber bessere bioaktive Eigenschaften des Krillöls. Das heißt, dass die Inhaltsstoffe reiner und vielfältiger enthalten sind.
Zumindest, was die sekundären Stoffe betrifft. Denn die Fettsäuren – also Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren werden bei beiden Herstellungsverfahren erhalten.

In der Fachwelt ist eine Diskussion über die Verfügbarkeit der Inhaltsstofe Lycopin und des Coenzyms Q10 entbrannt. Die Hersteller von Krillöl argumentieren in der Werbung abhängig vom Herstellverfahren über die Vorteile der Wärme- bzw. Kaltextraktion.
Was nun wirklich die Wahrheit ist bleibt im Dunkeln, denn Studien sind aktuell nicht verfügbar. Und selbst wenn, sind diese meist von den Herstellern selbst gesponsert.

Für uns als Anwender von Krillöl ist daher die Frage nach dem Verfahren meiner Meinung nach sekundär. Wichtig ist, dass keine Schwermetalle, Pestizide oder andere Schadstoffe im Krillöl vorhanden sind und dies bei der Herstellung gesichert geprüft wird.

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